Vorfälligkeitsrechner

Vorfälligkeitsrechner kostenlos online nutzen

Bei einem Hypothekendarlehen kann sich der Kunde vor dem Abschluss entscheiden, ob die Zinsen variabel sein sollen oder ob die Zinsen für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben werden sollen, was auch als Zinsfestschreibung bezeichnet wird. Bei dieser Variante bindet sich natürlich nicht nur die Bank an den vereinbarten Zinssatz, sondern auch der Kunde verpflichtet sich dazu, den Zinssatz für diese Dauer der Zinsfestschreibung zu zahlen. Nun kommt es in der Praxis jedoch häufiger vor, dass der Kreditnehmer das Darlehen kündigen möchte, bevor die Zinsfestschreibung abgelaufen ist. Auch wenn die Bank nicht dazu verpflichtet ist, diese vorzeitige Kündigung zu akzeptieren, so stimmen die meisten Banken der vorzeitigen Auflösung des Immobilienkredites dennoch zu. Allerdings wird in diesem Fall fast immer eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Der Bergriff Vorfälligkeit kommt deshalb zustande, weil der Kunde das Darlehen eben bereits vor der eigentlichen Fälligkeit gekündigt hat. Und da der Bank dadurch ein Zinsverlust entsteht, ist sie auch dazu berechtigt, eine Entschädigung verlangen, die Vorfälligkeitsentschädigung.

Was ist ein Vorfälligkeitsrechner und was leistet er?

Kunden kündigen den Immobilienkredit fast immer dann vorzeitig, wenn aufgrund gefallener Hypothekenzinsen aktuell ein günstigeres Darlehen zu erhalten ist. Allerdings muss die angesprochene Vorfälligkeitsentschädigung immer gegengerechnet werden und so ermittelt werden, ob die Zinsersparnis auch unter Abzug dieser Entschädigung noch gegeben ist. Um dies zu ermitteln, kann zum Beispiel ein Vorfälligkeitsrechner genutzt werden. Mit dem Vorfälligkeitsrechner lässt sich schnell und einfach ermitteln, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung sein wird, die die Bank berechnen wird, bei der das Darlehen vorzeitig gekündigt werden soll. Diese Berechnung ist gleichzeitig die Basis für die Entscheidung, ob sich die vorzeitige Kündigung des Kredites überhaupt lohnen kann. Zur Nutzung des Vorfälligkeitsrechners sind nur einige Angaben zu machen, wie zum Beispiel der Termin der geplanten Ablösung, der ursprüngliche Auszahlungstermin, die Restschuld zum Termin der Ablösung, das Ende der Sollzinsbindung sowie der aktuell zu zahlende Sollzinssatz. Auch die Höhe der monatlichen Rate ist anzugeben und aufgrund dieser Daten wird dann die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung berechnet.

Was ist beim Vorfälligkeitsrechner zu beachten?

Ganz wichtig ist im Zusammenhang mit dem Vorfälligkeitsrechner zu beachten, dass dieser nur mit den üblichen Durchschnittswerten rechnet. Grundsätzlich ist die Bank nämlich weder verpflichtet, überhaupt eine Entschädigung bei Vorfälligkeit zu verlangen, noch ist die exakte Höhe der Entschädigung festgelegt. Die Berechnung ist also nur ein guter Anhaltspunkt, um ungefähr sehen zu können, ob die vorzeitige Kündigung lohnen kann. Trotz der Berechnung sollte man auf jeden Fall bei seiner Bank nachfragen, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung in der Praxis dann tatsächlich ausfallen würde. Nicht wenige Banken zeigen sich in diesem Punkt auch durchaus verhandlungsbereit.