Baugeld ist heute zu nie da gewesenen günstigen Konditionen zu haben. Dieses liegt hauptsächlich an den auf einem historisch niedrigen Niveau liegenden Zinsen. Der Effektivzins für Hypotheken mit 10-jähriger Laufzeit liegt aktuell unter 2,5 Prozent. Zum Vergleich: Laut www.bauzinsen.net lag dieser vor zwei Jahren im Schnitt bei rund 4,3 Prozent, vor fünf Jahren bei 5 Prozent.

An der idealen Marktlage partizipieren dürfen alle Verbraucher, die in Kürze eine Anschlussfinanzierung brauchen, sowie alle, die dabei sind, einen Immobilienkauf oder einen Hausbau zu planen und auf der Suche nach einer Erstfinanzierung sind. Allerdings bewegt das extrem günstige Baugeld auch viele Verbraucher, sich spontan nach Wohneigentum umzusehen, um eben von der Gunst der Stunde zu profitieren.
 

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Experten zufolge ist dieses zwar eine der Grundvoraussetzungen für den Immobilienkauf, aber weder die Einzige noch die Wichtigste. Deswegen warnen sie vor zu schnell getroffenen Kaufentscheidungen. Wer einen Kaufvertrag unterzeichnet und eine Immobilienfinanzierung unter Zeitdruck abschließt, wird womöglich sehr bald die Schattenseite des billigen Baugeldes erkennen. Ihn kann die Entscheidung für einen billigen Baukredit ihn teuer zu stehen kommen.

Historisch niedrige Bauzinsen – prüfen, wann eine Finanzierung von Wohneigentum lohnt

Zahlreiche Mieter würden bei der momentanen Lage gerne in die eigenen vier Wände einziehen. Sie können sehr einfach prüfen, ob das Wohneigentum wirklich als echte Schnäppchen zu haben ist. Anstelle der Miete und den Nebenkosten eine günstige Kreditrate für die eigene Wohnung zahlen, scheint auf dem ersten Blick vorteilhaft. Doch nach genauer Betrachtung kann diese oberflächliche Kalkulation falsch sein. Denn neben der monatlichen Rate sind auch für die Eigentumswohnung Nebenkosten zu tragen. Um zu testen, ob der Kauf gegenüber der Miete günstiger ist, kann eine bewährte Daumenregel beherzigt werden, und zwar, indem das sogenannte Kaufpreis-Miete-Verhältnis als Prüfgröße genommen wird. Dieses zeigt an, wie hoch der Kaufpreis sein darf, damit das Eigenheim sich lohnt. Verglichen wird dieser mit der Anzahl der Jahresnettokaltmieten. Entscheidend ist es, wie viele Jahresnettokaltmieten den Preis aufwiegen. Als günstig gilt ein unter 20 liegendes Kaufpreis-Miete-Verhältnis. Liegt es darüber, ist das Traumobjekt teurer als die Mietwohnung. Als Nettokaltmiete wird die Miete ohne die Nebenkosten (Heizungs-, Betriebskosten, Müllgebühren) definiert.

Die Schattenseite der billigen Baugeld Angebote

Beweggründe, sich für Betongold zu entscheiden, sind die fallenden Renditen der klassischen Geldanlagen und die zugleich ansteigende Inflation. Doch Experten mahnen, die Schattenseiten des billigen Baugeldes zu bedenken. Die Traumkonditionen locken sehr viele Bürger. Infolge der höheren Nachfrage sind die Preise stark angestiegen. Vor allem in den Ballungsgebieten, in den Metropolen und in den bevorzugten Wohnlagen. In Zahlen: Angaben der Bundesbank zufolge haben sich im Vorjahr die Eigentumswohnungen in den sieben größten Städten Deutschlands um 11 Prozent verteuert. Erwartungen von Expertin nach werden die Immobilienpreise weiter steigen. Commerzbank-Analystin Ulrike Rondorf zufolge ist „Ein Ende dieses Trends nicht in Sicht.“ Zu erwarten seien Steigerungsraten „von jährlich drei bis fünf Prozent“, so die Expertin weiter.

Eine Immobilienblase sei hierzulande dennoch nicht zu befürchten, so die Aussagen seitens der Bundesbank und der Ratingagentur S & P. Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co., empfiehlt potenziellen Käufern, nicht zu zögern, da steigende Zinsen zu erwarten sind. Wichtig ist zugleich, eine lange Zinsbindung und eine möglichst hohe Tilgung zu wählen.